Rückblick der BWB-Bundessieger
Los ging es für uns aber schon am 11.05. bzw. 16.05. Da wir den Landesentscheid des Berufswettbewerbes für uns entscheiden konnten, hatte die WLL für alle Teilnehmer aus NRW am Bundesentscheid extra zwei Vorbereitungstage organisiert. Dort sollten wir für den Bundesentscheid fit gemacht werden (was auch gut geklappt hat).Hier trafen wir auch auf die anderen Teilnehmer aus NRW. Auf dem Programm standen Rhetorik und Präsentationstechnik sowie Kuhbewertung und Getreidebonitierung. Katja Reinl brachte uns die Redetechniken in witziger und ansprechender Weise näher. Bei Videotraining und lustigen Statements wurde die Runde locker. Abgerundet durch ein gemeinsames Abendessen mit ehemaligen Teilnehmern und Richtern wurde der erste Tag in Münster beendet.
Der zweite Trainingstag auf Haus Düsse ließ hinsichtlich berufsbezogenen Aufgaben keine Wünsche frei. Die RUW und Topigs SNW stellten zwei Referenten für einen Morgen zur Verfügung, sodass ab Mittag keine Frage zur Tierbeurteilung offen blieben. Am Nachmittag referierte für uns ein Mitarbeiter der Bayer Crop Science über Winterweizen und -gerste. Allein schon als Teambildende Maßnahme waren diese beiden Tage sehr gut.
Richtig los ging es dann am 23.05. als wir uns gemeinsam mit dem Zug Richtung Aulendorf machten. Dabei hatten wir die Gelegenheit uns noch besser kennen zu lernen und wir haben viel gelacht, da wir ja noch den Länderabend vorbereiten mussten. Nach der Ankunft und dem Zimmerbezug standen die Begrüßung aller Teilnehmer sowie ein Länderabend auf dem Programm. Jedes Bundesland wurde hier durch die teilnehmenden Teams kulturell sowie in den Bezug auf Landwirtschaft vorgestellt. Dort kamen wir auch an der Theke mit den anderen Teilnehmern in Gespräch.
An den beiden Folgetagen standen tagsüber die Prüfungen auf dem Programm. Berufstheorie, Vortrag halten über Subventionen in der Landwirtschaft, Azubi Unterweisung in die Getreidebonitur sowie Rationsberechnung. Zum Glück fiel die erste Anspannung schnell ab und wir konnten sehr locker an die Aufgaben gehen. Auch, weil wir uns nie erträumt hatten so gut abzuschneiden. Da zwischen den Prüfungen viel Leerlauf war, konnten wir uns wunderbar mit den anderen Teilnehmern unterhalten und austauschen. Es ist schon interessant mit zu erleben, wenn sich ein Bayer und ein Sachse über Landwirtschaft unterhalten; sowohl kulturell als auch fachlich. Während der abendlichen Veranstaltungen konnten wir noch bis spät in die Nacht mit den anderen Teilnehmern Spaß haben, quatschen und mit ihnen feiern.
Auf der Exkursion, die am Donnerstag anstand, konnten die in den letzten Tagen gewonnenen Freundschaften vertieft werden.
Auf der rauschenden Siegerehrung wurde noch einmal richtig mit allen gefeiert. Während der Rückfahrt konnten wir die zurückliegende Woche und besonders die aufregenden Geschehnisse der letzten Stunden Revue passieren lassen und realisieren was gerade wirklich abgelaufen ist.
Alles in allem war es eine sehr interessante Woche, in der wir viel gelernt haben, viel gelacht und neue Freunde aus ganz Deutschland gefunden haben. Auch wenn wir nicht Erster geworden wären, wäre die Woche dennoch absolut gelungen.
Wir würden sofort wieder teilnehmen.
Ein Bericht von Alexander Drerup und Andreas Reckmann
Bericht des BDL - Berufswettbewerb der deutschen Landjugend (BWB) 2011


