LJ Neuengeseke - Gruppenfahrt nach Berlin

„Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!“ - Unsere Gruppenfahrt vom 23.07.-26.07.2010

Unter diesem Motto machten sich an einem Freitagmorgen die Landjugendlich aus Neuengeseke auf dem Weg zum Soester Bahnhof.  Von dort aus fuhr der Zug über Hamm nach Berlin! Nachdem die erste lange Reise überstanden war, ging es direkt sportlich los: Nach einem langen Fußmarsch, nicht ganz ohne Umwege, erreichten wir endlich ein 80meter hohes Gasometer, welches dann erklungen wurde, um aus dieser Höhe den ersten Überblick über Berlin zu bekommen.

Nicht alle kamen ganz schwindelfrei davon! Als sich jeder von dem Höhentrip erholt hatte ging es auf zu einer Führung im Reichstagsgebäude, hier konnte man endlich mal hinter die Kulissen von Frau Merkel und Co blicken. Den Abend ließen wir gemütlich in einer Cocktailbar ausklingen, einigen gefiel es allerdings besser in der sogenannten „Trinkhalle“.

Am Samstagmorgen ging es nun auf zu unserem ersten Berliner Stadtrundgang. Hier waren bequeme Schuhe angesagt. Begonnen wurde am Brandenburger Tor, von dort aus ging es dann an einem Polizeiauto vorbei, was alle Männer zum Staunen brachte: ein echter Opel Corsa! Unterwegs wurden viele interessante Sachen über die Berliner Geschichte vermittelt. Über die Museumsinsel ging es dann hinweg bis zu den Hackeschen Höfen, wo die Stadtführerin sich dann verabschiedete. Von da an stand der Nachmittag zur freien Verfügung und Berlin wurde in kleinen Gruppen unsicher gemacht! Am Abend wurde beim Bowlen eine ruhige Kugel geschoben und sich anschließend aufgeteilt, um in kleineren Gruppen den Abend genießen zu können.

Nach langem Hin und Her war es klar was am Sonntag gemacht wird: Es wird geschwommen! Nach einer Stunde U- und S-Bahnfahrt war endlich das Schwimmbad in Sicht, wo sich dann jeder auf seiner Art und Weise, Unter-  oder Überwasser, austoben konnte. Danach wurde es ernst, es ging in die Berliner Unterwelten, ein Luftschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg wurde besichtigt. Vielen wurde sofort bewusst, wie unangenehm es für die Menschen im zweiten Weltkrieg gewesen sein musste, oftmals mehrere Stunden im engsten Raum hier zu verbringen. Aber auch andere historische Funde wurden in der Tiefe ausgestellt, so entdeckte der ein oder andere auch Gegenstände, die in Omas Küche noch in Gebrauch sind. Abends wurde Berlin nun mit dem Fahrrad erkundet. Eine Fahrradtour in einer Großstadt bei viel Verkehr war für viele schwierig sich vorzustellen. Das Resultat war aber gut: auch bisher unbekannte Orte wurden nun sichtbarer, Teile der Mauer wurden berührt. Die 16km lange Strecke wurde problemlos, bis auf nur eine einzige Panne, zurückgelegt. Wie an jedem Abend gab es auch diesmal einen kleinen Absacker in Berlins Kneipen.

Am Montagnachmittag ging es nun wieder Richtung Heimat. Doch zuvor wurde noch das Olympiastadion unter die Lupe genommen. Bis auf den Rasen durfte alles einmal angefasst werden, man erhielt so einen Einblick, wie es den Absteigern bei ihren Heimspielen geht. Um 16:50Uhr kam dann unser Zug. Das Resultat der Fahrt: Es war genau die richtige Mischung aus Kultur und Sport, auch der Spaß kam nicht zu kurz! An dieser Stelle auch nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Jörg und Krischeck, die diese Fahrt sehr gut organisiert haben.

Heike Varnholt, Landjugend Neuengeseke