Rückblick DLT

Hoppala Landjugend! - Die unglaubliche Reise zum Deutschen Landjugendtag 2011

Freitagvormittag 11:35 Uhr, sechs WLL-Mitglieder steigen in Hamm in den Sonderzug, der sie zum DLT bringen soll. Die Isomatten, Schlafsäcke und das übrige Gepäck wird im Abteil abgestellt und auf geht es in den Clubwagen. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da schon viele vor uns diese Idee hatten.

Endlich im Clubwagen kann gar nichts mehr passieren. Umfallen kann man eigentlich nicht, da alle dicht an dicht stehen. An eine der beiden Theken kommt man auch irgendwie, also kann die Party losgehen! Näher kam man sich automatisch, wenn eine Weiche oder Kurve kam und alle zu einer Seite fielen. Die Stimmung war ausgelassen und eine gefühlte Viertelstunde später hielt der Zug auch schon in Trier am Bahnhof.

Von hier ging es mit Sonderbussen zum Messepark. Die WLL-Sonderzugfahrer Michael Schwab, Andreas Maaß und vier Leute aus Bredenscheid-Stüter bezogen Zeltnummer 57. Insgesamt hatten sich 30 WLLer auf den Weg nach Trier gemacht. Mit mehr als einer Person vertreten waren die Ortsgruppen Bredenscheid-Stüter, Extertal, Rönsahl und Unna.

Nach dem Abendessen wurde dann mit der Band "Crossing" weiter gefeiert. "Matthias, auch du hast zu Abend gegessen, auch wenn du dich nicht mehr erinnerst." Die Nacht im Zelt war recht frisch, aber auszuhalten. Abgesehen davon, dass einige einfach keine Ruhe geben wollten und wir das Licht (eine Laterne über unserem Zelt) nicht ausstellen konnten.

Am Samstagmorgen um 09:30 Uhr ging es für den Landesvorstand zum Empfang mit Sekt und Häppchen. Anschließend fand der Politiktalk statt. Und dann kam er, "Hoppala Landjugend", Leon der Hase, Star des Theaterstückes "Wir in Trier - Landengel für Europa" betrat die Bühne.

Nach dem Essen benötigte der Landesvorstand erst einmal etwas Erholung und nahm deshalb an der Exkursion 17, der Moselfahrt teil. Nach der Moselfahrt machten wir noch einen kleinen Abstecher in die Stadt. Abends spielte dann die Band "Tooltime", die angeblich ihre Bühnenoutfits häufiger gewechselt haben - mir ist das nicht aufgefallen. Die Stimmung war super, dafür war die Nacht sehr kalt. Als die letzte dann gegen 7 Uhr ins Zelt kam, wer weiß wo sie war, hieß es dann auch schon fast wieder "aufstehen".

Die Sonderbusse fuhren uns dann um 9 Uhr zurück zum Bahnhof. Eigentlich hätten wir den Gottesdienst auch mitmachen können, da der Zug erst um 10:45 Uhr losfuhr. Die Rückfahrt dauerte wesentlich länger als die Hinfahrt, dafür war der Clubwagen nicht so überfüllt.

Ein paar Fragen wären da noch zu klären:
"Wie kann es sein, dass wenn man den ganzen Abend über trinkt, am nächsten Morgen mehr Geld hat, als man mitgenommen hat?"
"Wo kommt mein DLT-Hut her, ich habe gar keinen gekauft?"
Trotz dieser Ungereimtheiten war es ein durchaus gelungenes Wochenende. Ich denke, wir haben das Motto verwirklicht, Carpe diem - nutze den DLT. Bleibt nur noch zu sagen, dass der DLT auf jeden Fall eine Reise wert ist!

 

Sibylle Henter, stellv. Vorsitzende