Referat Jugendpolitik möchte Landjugendfeten unterstützen

Scheunenfeten und Landjugendpartys gehören seit jeher zum Leben unserer Landjugendlichen. Unsere verschiedenen Ortsgruppen haben da zum Teil ihre jahrzehntelangen Traditionen und nicht selten stellen diese Feiern einen wichtigen Teil des lokalen gesellschaftlichen Lebens dar.

In letzter Zeit mehren sich jedoch die Klagen der Ortsgruppen, dass ihnen bei der Vorbereitung und im Genehmigungsprozess von den Kommunen oder anderen Behörden immer öfter Steine in den Weg gelegt werden, die durch immer größeren Aufwand beiseite geschafft werden müssen.

In der aktuellen Scheunenfest-Saison hat es vor allem die Landjugend Rönsahl erwischt. Im Vorfeld ihrer Scheunenfete wollten die Behörden nicht nur die Nummern aller Feuermelder im Veranstaltungsgebäude wissen, sondern auch die Kennzeichen der vor Ort eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge, sowie die Namen der Feuerwehrleute sollten die Landjugendlichen lange vor der Fete angeben. Solch ein Vorgehen seitens der Behörden vermiest natürlich jedem, der sich ehrenamtlich für eine solche Veranstaltung engagiert, die Laune. Die Landjugend Rönsahl hat trotz aller Widrigkeiten ihre Scheunenfete durchgezogen.

Damit unsere Ortsgruppen in Zukunft besser gegen Behörden-Schikanen aller Art gewappnet sind, möchte das Referat Jugendpolitik sich in diesem Bereich engagieren. Zum Einen geht es da um die rechtliche Seite (Baurecht, Versammlungsstättengesetz,…), zum Anderen aber auch darum, mit den Mitarbeitern der Behörden ins Gespräch zu kommen, um zu erfahren, was deren Beweggründe für ihr Verhalten sind und ihnen auch unsere Landjugendsicht klar zu machen. Das wichtigste ist aber, dass unsere Landjugendlichen uns die Probleme – oder auch positive Erlebnisse – schildern, die sie im Zuge von Fetenorganisationen gehabt haben. Dazu rufe ich euch Lajus auf, zum nächsten Referatstreffen zu kommen, oder mit der Geschäftsstelle oder den Mitgliedern des Referats Jugendpolitik Kontakt aufzunehmen.

 

Jürgen Reker, Referat Jugendpolitik