PM - Bei der Bildung auch aufs Land schauen

23.05.2011

Die Westfälisch-Lippische Landjugend e.V. (WLL) begrüßt die Empfehlungen der Bildungskonferenz, die am letzten Freitag an Ministerpräsidentin Kraft übergeben wurden. „Mit der Erkenntnis, dass die Schullandschaft vor allem vor Ort, in den Städten und auf den Dörfern mit den dort vorhandenen Strukturen und Ressourcen weiterentwickelt werden muss, ist ein großer Gewinn der Bildungskonferenz“ sagt WLL-Vorsitzender Michael Schwab. „Nun müssen die Schulträger umso mehr beginnen, in den Dialog mit allen Bildungseinrichtungen in der jeweiligen Region zu treten, um maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln.“

Doch gibt es nicht nur Zustimmung zu den Empfehlungen der Konferenz: „Die Tendenz, Schule und Betreuung immer weiter und im zunehmenden Maße verpflichtend, in den Nachmittag auszudehnen, sehen wir kritisch. Kinder und Jugendliche brauchen auch Zeit, die sie nicht im Schulgebäude verbringen“ meint der Sprecher des Referats Jugendpolitik der WLL, Jürgen Reker. Ebenso würde das wachsende Problem des Lehrermangels mit keinem Wort erwähnt. „Hier verschließt man die Augen vor einem Problem, das gerade ländliche Räume betrifft“, so Reker.

Weitere Informationen gibt es im WLL-Postitionspapier „Schule auf dem Land“, zu finden auf der Homepage www.WLL.de!